Quickshot - Schnellschuss vom 12.07.2000 Quickshot-Index Ausgegraben: J.J. Cale |
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Ausgegraben stimmt in diesem
Falle eigentlich nicht ganz. Die Musik von J.J. Cale hat
mich seit dem Erwerb von Naturally Ende der
Siebzigerjahre begleitet. Damals hatte eine Freundin
gefragt: Sagt dir eigentlich J.J. Cale was? Was ich
verneinte. Er ist keiner, den man aus dem Radio, auf
Grund irgendwelcher großer Hits oder Musikvideo-
Fernsehsender kennt. Er ist jemand, den man weiterempfiehlt. Große Hits hatte Eric Clapton mit Cales Songs Cocaine und After Midnight. Einflüsse seiner Musik sind u.a. bei Mark Knopfler / Dire Straits zu spüren. Am erfolgreichsten war Cale mit Crazy Mama, seiner eigenen Aufnahme von After Midnight und Call Me the Breeze (später auch von Lynyrd Skynyrd eingespielt). Ganz in Vergessenheit geriet Cale nie - er hat ein treues Kult-Gefolge. Für mich war keine einzige seiner sporadisch veröffentlichten LPs bzw. CDs je eine Enttäuschung. Er hat seinen Stil über die Jahre hinweg wenig geändert (was ihm auch schon vorgeworfen wurde) und ist sich selbst treu geblieben: simpler, starker Rhythm & Blues ohne Firlefanz. Meine besonderen J.J. Cale-Tips: |
Grasshopper (1982). Ganz hervorragend und energiegeladen der Titelsong mit Steel Drum von Robert Greenidge. |
Shades (1981). Tolle Cuts sind vor allem Carry On, Deep Dark Dungeon, Wish I Had Not Said That, Mama Don't. |
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