| Quickshot - Schnellschuß vom 11.03.2002 Quickshot-Index |
| Große Surrealistenausstellung im Centre Pompidou, Paris |
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Unter dem Titel La révolution surréaliste sind zum ersten Mal in mehr als dreißig Jahren Hauptwerke einer Periode vereinigt, die zu den fruchtbarsten der Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts gehört. Die Ausstellung deckt den Zeitraum von den Zwanzigerjahren bis zum Anfang der Vierzigerjahre ab, als etliche Mitglieder der Surrealistengruppe ins amerikanische Exil gingen. Die wichtigsten Repräsentanten der Bewegung – de Chirico, Ernst, Masson, Magritte, Dalí, Tanguy, Mirò, Giacometti, Bellmer, Man Ray, Brauner sind in monografischen Gruppierungen mit ihnen zugeordneten Kuriositätenvitrinen vertreten, welche die Darstellungsvielfalt und Interdisziplinarität des Surrealismus dokumentieren. Die Zusammenstellung der Bilder erfolgte nach wichtigen Themengruppen wie Traum, Nacht, Flanieren, Stadt, Naturgeschichte, Eros. Die Ausstellung zahlreicher Manuskripte und illustrierter Bücher unterstreicht die enge Verbindung zwischen Malerei, Poesie und Literatur, die den Surrealismus auszeichnete. »Wenn die ausgestellten Werke heute etwas von ihrer Seltsamkeit und Schockwirkung eingebüßt haben, dann vor allem deshalb, weil sie ganz wesentlich zu unserer gegenwärtigen Art der Wahrnehmung und Argumentation beigetragen haben. Die heutigen Installationen, Videos, Filme, Werbung und anderen interaktiven Spielereien wären undenkbar ohne die Infektion der Sinne und Bilder, wie sie damals von den Surrealisten praktiziert wurde.« (Centre Pompidou, dt. v. J.B.) Dauer der Ausstellung: 6.3.2002 bis 24.6.2002 Seite des Centre Pompidou zu dieser Ausstellung (nur Französisch) Anschrift Vom 30. Juli bis 30. November wird die Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein Westfalen in Düsseldorf zu sehen sein. |